Reporting

Viele Unternehmen nutzen Excel als erstes Werkzeug, um sich der CSRD-Berichterstattung zu nähern. Tabellen sind vertraut, flexibel und schnell einsetzbar. Für einen ersten Überblick kann das sinnvoll sein.
In der praktischen Umsetzung zeigt sich jedoch: Die Anforderungen der CSRD gehen deutlich über das hinaus, was Excel langfristig leisten kann.
Dieser Artikel gibt eine Einordnung dazu, wann Excel sinnvoll eingesetzt werden kann und wo strukturiertere Lösungen für Unternehmen notwendig werden.
Mit der CSRD wird Nachhaltigkeitsberichterstattung:
Unternehmen müssen im Rahmen der CSRD nicht nur Ergebnisse berichten, sondern auch transparent darlegen, wie diese zustande gekommen sind. Dazu gehören klar definierte Prozesse, nachvollziehbare Bewertungslogiken sowie dokumentierte Entscheidungen über Zeit hinweg.
Gerade zu Beginn kann es sinnvoll sein, mit Excel zu arbeiten, etwa um erste Themen zu strukturieren, Daten zu sammeln oder ein grundlegendes Verständnis für die Anforderungen zu entwickeln. Mit zunehmender Tiefe und Komplexität der CSRD-Anforderungen zeigt sich jedoch schnell, dass Excel nur begrenzt geeignet ist.
Sobald mehrere Abteilungen eingebunden sind, Daten regelmäßig aktualisiert werden müssen oder eine prüfungsfähige Dokumentation erforderlich wird, stoßen tabellenbasierte Ansätze an ihre Grenzen. CSRD entwickelt sich damit von einer einmaligen Aufgabe zu einem kontinuierlichen Managementprozess, der langfristig strukturierte Prozesse und geeignete Systeme erfordert, nicht nur einzelne Excel-Dateien.
Mit zunehmender Anzahl an:
entstehen schnell mehrere Tabellen und Versionen. Für Unternehmen wird es dadurch schwierig, einen konsistenten Gesamtüberblick zu behalten und Änderungen zuverlässig nachzuvollziehen.
CSRD-Berichte unterliegen einer externen Prüfung. Prüfer erwarten:
Excel bietet hierfür nur eingeschränkte Möglichkeiten. Insbesondere ein durchgängiger Audit-Trail lässt sich nur mit hohem manuellem Aufwand abbilden.
CSRD betrifft zahlreiche Fachbereiche. In Excel müssen Daten:
Das erhöht den Abstimmungsaufwand und bindet interne Ressourcen, insbesondere, wenn Prozesse jährlich wiederholt werden.
Die doppelte Wesentlichkeit verlangt eine klare Trennung von Impact- und finanzieller Perspektive, definierte Kriterien sowie transparente Bewertungsentscheidungen.
In Excel ist das grundsätzlich möglich, jedoch oft:
Gerade bei späteren Prüfungen oder internen Rückfragen kann das zur Herausforderung werden.
CSRD ist langfristig angelegt. Daten, Bewertungen und Prozesse müssen:
Excel ist dafür nur bedingt geeignet, da historische Daten, Änderungen und Verantwortlichkeiten nur eingeschränkt strukturiert verwaltet werden können.
Viele Unternehmen erreichen im Verlauf ihrer CSRD-Vorbereitung einen Punkt, an dem sich der Aufwand deutlich erhöht. Die Menge an relevanten Daten wächst, Anforderungen werden komplexer und die Frage der Prüfbarkeit rückt zunehmend in den Fokus. Spätestens dann zeigt sich, dass manuelle, tabellenbasierte Ansätze nur noch mit hohem Aufwand beherrschbar sind.
Gerade für CSRD-pflichtige Unternehmen wird Software ab diesem Punkt nahezu unverzichtbar. Die Richtlinie verlangt nicht nur vollständige Inhalte, sondern auch eine nachvollziehbare Dokumentation von Prozessen, Bewertungen und Entscheidungen über mehrere Berichtsjahre hinweg. Spezialisierte Softwarelösungen unterstützen hier, indem sie Daten zentral bündeln, Prozesse standardisieren und Verantwortlichkeiten klar abbilden. Änderungen an Inhalten oder Bewertungen werden automatisch dokumentiert, was die spätere Prüfung erheblich erleichtert.
Aber auch für Unternehmen ohne unmittelbare CSRD-Pflicht kann der Einsatz von Software sinnvoll sein. Viele dieser Unternehmen sind indirekt betroffen – etwa durch Kunden, Investoren oder Banken, die zunehmend strukturierte Nachhaltigkeitsinformationen anfordern. Wer frühzeitig auf ein systematisches Vorgehen setzt, schafft Transparenz, reduziert künftigen Umstellungsaufwand und ist besser auf kommende regulatorische Anforderungen vorbereitet.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Zusammenarbeit über Abteilungen hinweg. CSRD-relevante Daten entstehen nicht an einer Stelle, sondern in unterschiedlichen Bereichen wie Einkauf, HR, Finanzen oder Nachhaltigkeit. Software erleichtert die Zusammenarbeit, indem sie klare Rollen definiert, Abstimmungen vereinfacht und Informationen an einem zentralen Ort verfügbar macht.
Insgesamt hilft der Einsatz von Software dabei, CSRD von einer komplexen Pflichtaufgabe zu einem steuerbaren, wiederholbaren Prozess zu machen. So wird Nachhaltigkeitsberichterstattung nicht nur beherrschbar, sondern auch langfristig effizient und zukunftssicher aufgestellt.
cubemos unterstützt Unternehmen dabei, CSRD-Anforderungen systematisch abzubilden – von der doppelten Wesentlichkeit bis zur Dokumentation der Ergebnisse.
Unternehmen können mit cubemos:
So entsteht ein klarer, wiederholbarer Prozess, der über einzelne Excel-Dateien hinausgeht.
Excel kann ein sinnvoller Startpunkt sein.
Für eine dauerhafte, prüfungsfähige und skalierbare CSRD-Umsetzung stoßen Tabellen jedoch schnell an ihre Grenzen.
Unternehmen, die CSRD als kontinuierlichen Prozess verstehen, profitieren davon, frühzeitig auf strukturierte Systeme und geeignete Software zu setzen.


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